BKI2 · INFORMATIONSTECHNIK

Messkette verstehen

Von der Temperatur zur digitalen Information.

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TEMPERATURÜBERWACHUNG IM SERVERSCHRANK

Wie wird aus Temperatur eine Zahl?

Verändern Sie Temperatur und Verstärkung. Verfolgen Sie das Signal bis zum ADC.

Arbeitsblatt 03.1

Idealer Sensor: 10 mV/°C, bei 0 °C → 0 V. Eingangsbereich: 0 bis 5 V. Eingeschwungenes, störungsfreies Signal; das Filter verändert hier den Gleichanteil nicht.

Untersuchen und begründen

  1. Stellen Sie 45 °C und V = 5 ein. Berechnen Sie zuerst Uₛ und Uₑ auf Ihrem Arbeitsblatt. Prüfen Sie anschließend die Werte.
  2. Prüfen Sie bei 100 °C alle drei Verstärkungen. Welche nutzt den Eingangsbereich vollständig?
  3. Vergleichen Sie 40 °C und 41 °C bei V = 5. Welche Spannungsänderung muss der ADC unterscheiden?
Ergebnisse vergleichen

45 °C: Uₛ = 0,45 V; Uₑ = 2,25 V. Bei 100 °C liefern V = 2 / 5 / 10 die Spannungen 2 / 5 / 10 V. V = 5 nutzt den Modellbereich vollständig. Von 40 auf 41 °C steigt Uₑ von 2,00 auf 2,05 V: ΔUₑ = 50 mV.

Quellen und Modellannahmen

Bildungsplan Informationstechnik, BPE 5.1, S. 13. Formelsammlung 2BKI Informationstechnik, Stand 25.01.2025, gedruckte S. 12. Andreas Heinrich: Mikrocontrollertechnik, S. 41 und 70–71. Eigene Darstellungen auf Grundlage der Unterrichtseinheit 03_Messkette.

Idealer linearer Sensor, ideale Verstärkung; reale Schaltungen benötigen Reserven und Toleranzbetrachtungen. Die Seite speichert keine Eingaben und benötigt keine externen Dienste.